Als führendes Entertainment-Unternehmen in Europa wollen wir unsere Stimme und unsere Reichweite nutzen, um die Menschen zum Umweltschutz zu motivieren. Wir konzentrieren uns auf große, globale Themen, die unseren Kunden am Herzen liegen und wollen sie dazu anregen, wirklich etwas zu bewegen.
Weltweit wird täglich zu viel Plastikmüll produziert, die Entsorgung hat gravierende Lücken und so gelangen laut Naturschutzbund rund zehn Millionen Tonnen Plastikmüll jedes Jahr in unsere Meere. Mit weitreichenden Folgen für Mensch und Umwelt: Nach Experteneinschätzungen werden im Jahr 2050 mehr Plastikteile in unseren Ozeanen schwimmen, als Fische.
Die europäische Sky Gruppe setzt sich daher für den Schutz der Meere ein und führt Millionen von Menschen nicht nur die Schönheit unserer Ozeane vor Augen, sondern auch deren Verwundbarkeit.
Auch wir bei Sky steuern unseren Beitrag bei: Wir stellen alles, was Auswirkungen auf die Ozeane haben könnte auf den Prüfstand, wie etwa ein geringer Materialverbrauch beim Design unserer Produkte. Einweg-Plastikverpackungen zu vermeiden, ist ein weiterer wichtiger Schritt, den wir mit der gesamten europäischen Sky Gruppe gehen wollen - sowohl bei den Logistikprozessen als auch bei den Produkten, die wir herstellen.

Lasst uns gemeinsam aktiv werden!

von Carsten Schmidt, CEO Sky Deutschland


Ich bin ein Kind der Nordsee. Jeden Sommer habe ich Wochen auf der Nordseesinsel Borkum verbracht. Ich liebe das Meer, ich liebe dieses Naturwunder. Und – mein Vater hat mich von Kindesbeinen an mit zum Angeln genommen.
Einer meiner Lieblingsfilme heißt „Nordsee ist Mordsee“. Aber das gilt es zu verhindern. Und ich möchte im Rahmen unsere gruppenweiten „Sky Ocean Rescue“ Initiative meinen Teil dazu beitragen.
Anfang Januar erlebte die ostfriesische Insel Langeoog eine bunte Überraschung. Hundertausende Plastik-Eier, die zuvor einem Containerschiff in der Nordsee abhandengekommen waren, „zierten“ ihre Strände. Was auf den ersten Blick lustig anzusehen war, ist in Wahrheit ein Umwelt-Desaster ersten Ranges, das ein massives Problem unserer Zeit versinnbildlicht: die zunehmende Verschmutzung unserer Meere.
Über Flüsse oder das Abwasser legt unser Plastik mühelos weite Strecken zurück. Nahe meiner Heimatstadt Winsen/Luhe transportiert die Elbe beispielsweise neben großem Plastik vor allem Mikroplastik, das durch Reinigungs- und Kosmetikmittel ins Abwasser gelangt. Von hier bis zur Nordsee, von der sich der Müll durch Strömungen und Winde in die Ozeane verteilt, ist es dann nicht mehr weit.
Das effektivste Mittel, um dem Problem Herr zu werden, ist es, Plastikmüll so gut es geht zu vermeiden oder ihn sorgfältig zu trennen, damit er recycelt werden kann.
Ich freue mich, dass wir mit Sky Ocean Rescue dem Plastik in unseren Meeren den Kampf ansagen, denn es handelt sich hier um ein Problem, das uns alle angeht.
An unserem Standort in Unterföhring haben wir bereits erste Schritte unternommen, um das Plastik aus unseren Reihen zu verbannen. Statt To-Go-Kaffeebechern stellen wir in der Kaffeebar unserer Zentrale Tassen zur Verfügung. Und mit wiederverwendbaren Glaskaraffen sparen wir uns in unseren Küchen unnötige Plastikflaschen.
Trotzdem können wir noch mehr tun, um unsere Kunden, aber vor allem uns selbst für das Thema zu sensibilisieren. Als europäisches Medienunternehmen wollen und müssen wir unsere Stimme nutzen und unsere Zuschauer mit tollen Dokumentationen und Aktionen inspirieren.

Lasst es uns angehen und gemeinsam aktiv werden!